Ein Platz der Stille im kargen und wilden Alentejo lädt Sie ein

Regenzeit im Alentejo


Es regnet seit 4 Tagen, 11 Stunden und 2 Minuten. Seit diesen langen Tagen hält sich ein Tiefdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel, das neben milden Temperaturen vor allen Dingen Regen mit sich führt.

Schauerartige Regenfälle lösen sich ab mit sanften Nieselregen, in denen die Schafe ihr nasses Fell auschütteln und das Aufhellen des Wetters mit freudigem Grasen feiern, doch bald gewöhnen sie sich daran, die Regenpausen als Zeichen einer Wetterverschlechterung anzusehen. Aus dem Himmel stürzen heftige wolkenbruchartige Gewitterregen, die einen weiteren Höhepunkt der scheinbar endlosen Regentage bilden.

Regen ist für ein Land der semiariden Klimazone von enormer Bedeutung. Wiesen finden ihre grasgrüne Farbe, Äcker verwandeln sich in ein Meer aus saftigen Ähren und Bäume tanken vor der unerbittlichen Sommerhitze ihr letztes Wasser.

Bei einem neugierigen Begehen des Landes sinken die Schuhe in ein lebendiges Nass ein. Aus unzähligen Rinnsalen werden kleine Bäche, die mit einem freudigen Gluckern und verspielten Plätschern, dem vielen Wasser den Weg zeigen. Und im übervollen Tümpel drohen selbst die Frösche zu ertrinken.

Vom Nachbarland kommend, nimmt ein großer, brauner Bach die Wassermassen der kleinen Bäche mit brüderlicher Selbstverständlichkeit auf. Flugs vereinen sich noch andere nasse Gesellen zu einem reißenden Strom, der auf alten und neuen Pfaden einen noch größeren und wilderen Bruder findet.

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