Ein Platz der Stille im kargen und wilden Alentejo lädt Sie ein

Vuelta á España – Eine Tour an die Küste von Spanien

Das sonnige Winterwetter reizte mich ich auf eine Tour an die Algarve. Falsch, auf eine Tour an die Küste von Spanien, die sich östlich der Algarve anschließt.

Die Strecke führte über Paymogo, Puebla de Guzmann,  Alonso, San Bartolome, Cartaya nach Lepe an die Strände von La Antilla und Isla Cristina.

Das war eine klasse Tour. Zuerst war es das bekannte Terrain, doch nach Alonso erschloss sich ein großes Anbaugebiet von Orangen. Überall Orangenbäume voll mit ihren leuchtenden Früchten. Nach etwas Gurkerei bei San Bartolome nach Cartaya war dann das Meer schnell erreicht.

Hier zeigt sich ein völlig aus der Saison befindlicher Strandort mit nur wenig geöffneten Cafes und Kneipen. Im ganzen zählte ich 7 Leute, die entweder am nahen Strand oder an der Strandpromenade spazierengingen.

Der flache Strand schloss sich gleich der Fußgängerzone und in einem Cafe konnte ich als einziger Gast nicht nur ein leckeres Thunfischbrötchen sondern auch die wärmende Wintersonne genießen. Und der Blick auf die ruhige See, wo nur die nach Fischen jagenden Kormorane große Platscher und kleine Wellen erzeugten, war beruhigend und tat der Seele gut.

Entlang der Küstenstraße nach Isla Cristina reiht sich ein Strandabschnitt dem anderen an. Jeder wird wohl von einem Strandrestaurant oder zumindest einer Strandbar bewirtet. So führen von der Straße meist kleine Wege durch einen Schirmkiefernwald über die Düne, an der sich dann der begehrte Sandstrand anschließt. Die Strände selbst laden in beiden Richtungen zu kilometerlangen Spaziergängen ein.

Die kleine Stadt Isla Cristina zeichnet ein alter Ortskern aus, der von unzähligen modernen Apartmenthäusern und Hotels zum Meer hin umrahmt ist. Doch in der Winterzeit sind die Rolladen unten und kaum ein Feriengast bereichert das wuselige Treiben.

Nach der Fahrt über einen Flußarm sah ich das frisch gemalte Schild der Salinas de Isla Cristina  – ein Salzgewinnungsbetrieb mit Verdunstungsbecken und einer Einkaufsmöglichkeit in einem kleinen Verkaufsraum.

An dem hübsch hergemachten Häuschen hielt ich an und erstand das begehrte Flor de Sal, das auch in vielen verschiedenen Gewürzmischungen angeboten wird. Für einen Beutel reinem Flor de Sal wurden überhaupt keine gesalzenen Preise verlangt. Um so mehr freue ich mich schon auf das damit gesalzene Essen.

Zurück nahm ich die neu ausgebaute Landstraße, die auf der portugiesischen Seite über Mertola nach Mina Sao Domingo führte. Trotz einem heftigen Gegenwind war diese Strecke in etwa 90 Minuten  bewältigt. Auf dem Monte Leva Tempo angekommen, suchte ich rasch die wohltuende Nähe des wärmenden Kaminfeuers.

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