Ein Platz der Stille im kargen und wilden Alentejo lädt Sie ein

Ein Hauch von Sehnsucht weht in den Straßen von Lissabon

Sie können Lissabon, diese wunderschöne Stadt am Tejo, auf verschiedene Weisen für sich entdecken. Als Tagestourist mit einem begrenzten Zeitbudget eignen sich hervorragend die roten und gelben oben-ohne Doppeldecker, die im hektischen Großstadtverkehr mitschwimmen und Sie zu den monumentalen, historischen und bekanntesten Plätzen von Lissabon bringen.

Mit einem Tagesticket können Sie nach Lust und Neugier das schwankende Schiff verlassen, sich umsehen, viele Erinnerungsfotos knipsen, sich bei Bedarf wieder als Trittbrettfahrer hinaufschwingen und das nächste touristisch lohnenswerte Zwischenziel ansteuern. So können Sie Lissabon in 4 Stunden erkunden und vielleicht ein bisschen lieben lernen – vielleicht.

Für den eigenständigen Reisenden bietet sich die Metropolitana (kurz Metro) an, um direkt in den Bauch von Lissabon zu gelangen. Für überschaubare 1,75 Euro kaufen Sie nicht nur eine Fahrt sondern auch eine wiederaufladbare Karte, die Sie beim nächsten Trip wieder verwenden können und sogar 50 Cent pro Zahlung einsparen.

Die blaue oder die grüne Metrolinie bringt Sie zur Haltestelle „Baixa-Chiado“, bei der Sie den Ausgang  Largo do Chiado nehmen. Damit Sie Ihr läuferisches Vermögen nicht gleich am Anfang verpulvern, rate ich Ihnen eindringlich die Rolltreppen zu benutzen. In langen, steil nach oben führenenden Röhren rattern unermüdlich vier Rolltreppen, die Sie über 42 Meter hoch mitten ins Herz von Lissabon bringen.

Noch ein paar Stufen, die Sie nun ausgeruht überwinden können, und Sie finden sich in dem wuseligen und lebendigen Viertel Bairro Alto. Auf diesem steilen Hügel fühlen Sie mit jedem Schritt den klopfenden Puls einer Stadt, in der Kultur, Kunst, Historie und Zukunft einen munteren Tanz aufführen.

Dieses Viertel hoch oben dem Fluss Tejo gilt als Hochburg der Dichter und Künstler. Gleich auf dem Platz bezeugt eine hochragende Statue von Luiz de Camoes diese Verbindung. In den umliegenden zahlreichen Antiquariaten können Sie vielleicht ein in Leder gebundenes Exemplar vom Nationalepos der Lusiaden finden, als deren Schöpfer Luis de Camaoes gilt.

Sie dürfen sich aber nicht allzu sehr der vergeistigten Welt hingeben, denn das Rumpeln und Quietschen, welches Ihr Unterbewusstsein wahrnimmt, ist Wirklichkeit und deutet auf höchste Lebensgefahr hin. Der Lärm entstammt einer elektrisch betriebenen Tram, der Eléctricos, die mit einem Affenzahn die enge Gasse hinunterfegt und dem geistig abwesenden Müßiggänger gefährlich nahe kommen kann.

Diese altertümlich erscheinenden Vehikel sind für den fußfaulen Entdecker eine günstige Möglichkeit die Straßen von Lissabon kennen und lieben zu lernen. Im Bairro Alto ist die Straßenbahnlinie 28 zuhause. Sie können jederzeit einsteigen und sich ein paar hundert Meter mitnehmen lassen. Wenn Sie von dem Gequetsche und Geschubse in der Eléctrico zuviel haben, steigen Sie einfach wieder aus.

Gehen Sie dann leichten Fußes ein paar Schritte, werden Sie an jeder Straßenecke von den steilen Gassen in Bann gezogen. Immer wieder können Sie im Hintergrund das glitzernde Wasser des Tejos entdecken. Und insgeheim freuen Sie sich, dass Sie keine Einkäufe oder andere schwere Lasten durch die Gegend schleppen müssen.

Eine große Hilfe bei der Überwindung dieser Höhenmeter ist die elektrisch betriebene Steilbahn Ascensor da Bica. Sie führt vom Ufer des Tejos hinauf zu den Wohnungen in den alten und heruntergekommenen Häusern.

Viele dieser alten Gemäuer haben schon Jahrhunderte auf dem Buckel und bieten selten die modernen Annehmlichkeiten wie etwa beheizte Räume und fließendes Wasser. Die Fassaden zeigen sich in einem trostlosen Braun und die putzigen Balkone aus Eisen sind schlicht dem Rost anheim gefallen und werden wohl nur noch durch Erinnerungen an bessere Zeiten zusammengehalten.

Mit etwas Glück finden Sie zu dem Miradouro de Santa Catarina, einem Aussichtspunkt, der besonders in der abendlichen Sonne stimmungsvolle Blicke auf die Dächer von Lissabon bietet. Die warmen Farben lassen die Häuser und Gebäude rötlich erleuchten.

Und in diesen Momenten spüren Sie ganz deutlich den Hauch der Sehnsucht, der in den Straßen von Lissabon weht.

Die blaue oder die grüne Metrolinie bringt Sie zur Haltestelle „Baixa-Chiado“

Das Viertel Bairro Alto gilt als Hochburg der Dichter und Künstler. Gleich auf dem Platz bezeugt eine hochragende Statue von Luiz de Camoes diese Verbindung.

Eine Tram der Linie 28 fegt mit einem Affenzahn die enge Gassen hinunter und kommt dem geistig abwesenden Müßiggänger gefährlich nahe.

Sie können jederzeit einsteigen und sich ein paar hundert Meter mitnehmen lassen. Und wenn Sie von dem Gequetsche und Gezerre in der überfüllten Electrico zuviel haben, steigen Sie einfach wieder aus.

Die Straßenbahnlinie 28 führt durch das Bairro Alto und überwindet teilweise 113 Promille Steigung.

An jeder Straßenecke des Barrio Alto werden Sie von den steilen Gassen in Bann gezogen.

Insgeheim können Sie sich freuen, dass Sie keine Einkäufe oder andere schwere Lasten durch die Gegend schleppen müssen.

Treppab, treppauf. Hier benötigen Fußgänger eine gute Kondition.

Immer wieder können Sie im Hintergrund das glitzernde Wasser des Tejos entdecken.

Eine große Hilfe bei der Überwindung der Höhenmeter ist die elektrisch betriebene Steilbahn Ascensor da Bica.

Sie führt vom Ufer des Tejos hinauf zu den Wohnungen in den alten und heruntergekommenen Häusern.

Sie führt vom Ufer des Tejos hinauf zu den Wohnungen in den alten und heruntergekommenen Häusern.

Die Fassaden der alten Gemäuer zeigen sich in einem trostlosen Braun und die putzigen Balkone aus Eisen sind schlicht dem Rost anheim gefallen und werden wohl nur noch durch Erinnerungen an bessere Zeiten zusammengehalten.

Mit etwas Glück finden Sie zu dem Miradouro de Santa Catarina, einem Aussichtspunkt, der besonders in der abendlichen Sonne stimmungsvolle Blicke auf die Dächer von Lissabon bietet.

Die warmen Farben lassen die Häuser und Gebäude rötlich erleuchten.

In diesen Momenten spüren Sie ganz deutlich den Hauch der Sehnsucht, der in den Straßen von Lissabon weht.

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