Ein Platz der Stille im kargen und wilden Alentejo lädt Sie ein

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Farbenspiel am Pulo do Lobo – Rio Guadiana

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Verfallener Bauernhof wartet darauf wachgeküsst zu werden

 

 

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Ein Tag am Meer

Nach langen Tagen im Alentejo, wo die grünen Ähren der Weizenfelder im Wind wellenartig aufbrausen, kommt leicht die Sehnsucht nach dem Meer auf. Es sind nur knapp zwei Stunden Fahrzeit an einen der schönsten Strände der Algarve.

Die Fahrt durch das karge Land geht auf der neu ausgebauten Landstraße zügig und flott. Zahlreiche Telefonmasten, bevölkert von Störchenfamilien säumen die Straße. Wie ausgestorben scheinen die Straßen zu sein und nur selten sieht der eilige Fahrer einen Traktor seinen schweren Pflug über die großen Parzellen ziehen.

An der Algarve angekommen, findet sich nur schwer ein Weg  durch vielen Geisterstädte der unbewohnten Ferienhäuser. Doch ein Schild mit der Aufschrift „Galé“ führt zum begehrten Strand.

Hinter einer letzten Kurve öffnet sich der Blick auf die Küstenlandschaft der Algarve. Weitläufige Strände wechseln sich ab mit Felsformationen, die schon Jahrtausende lang, die unermüdliche Kraft des Meeres gespürt und ertragen haben.

Auf großen Klippen stehen und sitzen Angler, die mit stoischer Mine der Sonne und dem Wind trotzen. Sie sind von Natur aus immer in Erwartung von einem großen Fang.

Im Schutz eines großen Felsen bildete sich ein feiner Sandstrand. Sonnenhungrige Urlauber finden Strandliegen vor und können sich mit dem sanften Plätschern kleiner auslaufender Wellen dem Nichtstun widmen.

In einem Strandrestaurant findet sich immer ein freier Tisch und die freundliche Portugiesin preist voller Stolz die Tageskarte  an: Fisch, Fisch und nochmals Fisch. Eine zweisprachige Karte bietet weitere leckere Gerichte an. Besonders die angebotenen Salate – mit Tunfisch oder Hähnchen belegt – verwöhnen den hungrigen Gast.

Mit einem weiten Blick auf den ruhigen Atlantik fällt es sehr leicht den Alltag abzustreifen und die Gedanken, wie Schiffe auf das große Meer hinaus treiben zu lassen.

Es gibt nichts zu verbessern
nichts, was noch besser wär
außer dir im Jetzt und Hier
und ein Tag am Meer!
(aus „Einen Tag am Meer“ –  Die Fantastischen Vier)

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Ein Olivenbaum als Wohltat für die Seele

Der Olivenbaum ist eine sehr alte Kulturpflanze und wurde in der Antike von den Phöniziern nach Portugal gebracht. Neben dem Haus steht ein solcher Olivenbaum, der schon einige Jahrzehnte alt sein mag.

Im April bis Mai zeigen sich seine weißen Blüten, aus denen sich nach der Befruchtung die Oliven bilden. Die unreifen Oliven sind noch grün, doch in den Wintermonaten zeigt die violette bis schwarze Farbe, dass sie reif sind. Die Vögel freuen sich bereits auf die reiche Ernte und laben sich tagelang an den reifen Oliven.

Der Olivenbaum ist perfekt an die Hitze und Trockenheit angepasst. So haben die immergrünen Blätter an der Unterseite kleine Härchen, die den Baum vor dem Austrocknen schützen.

Unter diesem Olivenbaum zu sitzen, den Blick in die Weite des Alentejos schweifen zu lassen und einen erfrischenden Wind zu verspüren, verspricht eine Wohltat für die Seele zu werden.

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